Herkunft
Seit tausenden von Jahren heilt oder lindert man Krankheiten durch Massage und Handauflegen.
Bereits Hippokrates sagte: „ Der Arzt muß in vielen Dingen erfahren sein, gewiß aber auch im Reiben … Denn Reiben kann ein Gelenk festigen, das zu locker ist, und ein Gelenk lockern, das zu steif ist.
Instinktiv reibt oder drückt jeder Mensch eine geschwollene, schmerzende oder gestoßene Stelle und versucht so, den durch Spannung verursachten Schmerz zu mindern.
Daher ist auch ein Teil meiner Therapie eine manuelle Therapie der Muskultur im Sinne eine Massage.
Sollte Sie jedoch eine Ganzkörperheilmassage wünschen, ist es empfehlenswert einen/eine klassische Masseurin/Masseur aufzusuchen.
In meiner Ordination gibt es jeden 2. Donnerstag die Möglichkeit bei Magdalene Neidhart eine Massage zu erhalten. (Siehe auch Zusammenarbeit)
Wirkungsweise
Die Massage erreicht vor allem eine Lockerung der Muskulatur, Verbesserung der Durchblutung und Entspannung über das vegetative Nervensystem. Sie ist eine befundorientierte Behandlung von Gewebe und Muskeln durch Druck- und Zugreize, wie Streichung, Hautmobilisation, Knetung, Reibung, Klopfung und Vibration zur Normalisierung der Muskelspannung. Dadurch wird der Blutumlauf beschleunigt, krankhafte Stoffe und Milchsäure abtransportiert und Hartspann und Muskelverhärtungen (Myogelosen) veringert bzw. entfernt. Die Schmerz- Spannungsspirale wird durchbrochen und es kommt zu einer wohltuenden Entspannung. Neben dieser lokalen Wirkung löst die klassische Heilmassage auch eine positive Allgemeinwirkung auf den gesamten Organismus und eine vegetative Harmonierung aus. Die Selbstheilungskräfte werden mobilisiert und das Immunsystem gestärtkt.
Indikationen
- Lokale Steigerung der Durchblutung
- Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz
- Entspannung der Muskulatur
- Lösen von Verklebungen
- Verbesserte Wundheilung
- Schmerzlinderung
- Verbesserung des Immunsystems
- Reduktion der Stresshormone
- Einwirkung auf innere Organe über die Reflexbögen
- Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
- Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Wirbelsäulensyndrom
- Stimmungsaufhellung durch Freisetzen von Glückshormonen
Kontraindikationen
- Erkrankungen der Gefäße
- fieberhafte Erkrankungen
- bei Hauterkrankungen und Verbrennungen in der betroffenen Region